Endgültige Halbjahres-Konzernergebnisse besser als vorläufige Zahlen - Bankfinanzierungen von EUR 21 Mio. gesichert

12 Sep. 2018 / Pressemitteilungen

Die Prüfung des Konzernabschlusses 2017 hat zu keinen nennenswerten Veränderungen der im Frühjahr aufgestellten und kommunizierten Bilanz geführt. Der nunmehr testierte Abschluss ist auf der Webseite der Gesellschaft im Be-reich Investor Relations einsehbar.

Auf Basis dieses Abschlusses können nun die endgültigen 6-Monatszahlen 2018 der Gruppe veröffentlicht wer-den, die gegenüber den am 2. Juli kommunizierten vorläufigen Ergebnissen nochmals geringfügig besser ausfallen:

Der Umsatz im 1. Halbjahr 2018 stieg gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 17,6 % auf EUR 4.224.191. Trotz des ansteigenden Geschäftsvolumens konnten die Kosten um 2,1 % auf EUR 562.738 reduziert werden. Das EBIT erhöhte sich um 29,5 % auf EUR 1.109.037, die EBIT-Marge nahm weiter auf 26,3 % zu. Das Finanzergebnis verbesserte sich um 4,0 % auf EUR -201.496. Das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vergrößerte Geschäftsvolumen, verringerte Kosten, ein verbessertes Finanzergebnis und eine niedrigere Steuerquote führten zu einem deutlichen Anstieg des Halbjahresüberschusses um 43,1 % auf EUR 793.656. Gegenüber dem Ergebnis aus dem 1. Halbjahr 2016 hat sich der Überschuss sogar um 244 % erhöht. Die Netto-Umsatzrendite nahm weiter auf 18,8 % zu und hat damit einen neuen Höchststand er-reicht. Bei weitgehend unveränderter Bilanzsumme gegenüber dem 1. Halbjahr 2017 hat sich das Eigenkapital zum 30 Juni 2018 auf EUR 10,1 Mio. (EK-Quote 37,7 %) erhöht, wobei die Aktienverkäufe aus dem Treasury Stock erst im zweiten Halbjahr 2018 berücksichtigt werden.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die im ersten Halbjahr manifestierten positiven Trends auch im zweiten Halbjahr fortsetzen werden. Gleichzeitig legt der Vorstand bereits die strategischen Grundsteine für den Erfolg der Geschäftsjahre 2019 und 2020, in denen entscheidende Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Gruppe geplant sind.

Der Vorstand strebt derzeit an, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von mindestens 20 Cent je Aktie nach 16 Cent für 2017) vorzuschlagen, wobei gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr durch die Platzierung ei-gener Aktien eine höhere Anzahl von Aktien zu bedienen sein wird.

Die Finanzierungsgespräche mit den Banken konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Neun Institute aus Deutschland und der Schweiz stellen der Weng Fine Art-Gruppe Finanzmittel in Höhe von insgesamt EUR 21 Mio. zur Verfügung. Da-von werden derzeit EUR 13,5 Mio. in Form von Darlehen mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren und einem gewichteten Durchschnittszins von lediglich 1,82 % in Anspruch genommen. Die Weng Fine Art AG gilt damit als das am besten finanzierte Kunsthandelsunternehmen in Deutschland.