Neunmonatsergebnis der E-Commerce-Tochter ArtXX AG mit starkem Umsatz- und Gewinnwachstum

9 Nov. 2020 / Pressemitteilungen


  • Einnahmen:                      3,79 Mio. EUR  (+ 45 %)                                              
  • Handelsmarge:                 62,8 %     (+ 10 Prozentpunkte)
  • EBIT-Rendite                    39,0 %     (+ 17 Prozentpunkte)
  • Gewinn (nach Steuern):   1,13 Mio. EUR  (+ 141 %)    

Heute hat die ArtXX AG, die 85 %ige E-Commerce-Tochter der Weng Fine Art AG, ihre Ergebnisse zum 30. September 2020 (auf EUR-Basis) bekanntgegeben. Danach hat sich der Warenumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 2,61 Mio. EUR auf 3,33 Mio. EUR (+ 28 %) erhöht. Da sich auch die Handelsmarge um 10,4 Prozentpunkte von 52,4 % auf 62,8 % verbessert hat, ist in den ersten neun Monaten der Handelsgewinn von 0,90 Mio. EUR in 2019 um 43 % auf 1,28 Mio. EUR gestiegen. Besonders hohe Erträge von durchschnittliche 93 % hat das Unternehmen mit den klassischen Editionen aus dem Altbestand (Alex Katz, Robert Longo, Damien Hirst) erzielt.  

Die ArtXX AG hat einen zusätzlichen Ertrag von 450.000 EUR verzeichnen können, da ihr eine Kompensation ausgezahlt worden ist, nachdem ein in Deutschland lebender europäischer Künstler eine vertraglich abgeschlossene und bereits produzierte Edition ohne ersichtlichen Grund zurückgezogen hatte. Damit haben sich die Gesamteinnahmen der Gesellschaft in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 von 2,61 Mio. EUR auf 3,79 Mio. EUR (+ 45 %) verbessert.  

Dank nur leicht erhöhter Kosten in Höhe von 0,45 Mio. EUR (nach 0,34 Mio. EUR in 2019) stieg das EBIT weit überproportional von 0,56 Mio. EUR auf 1,30 Mio. EUR. Dies führte zu einer EBIT-Rendite von 39,0 % (21,6 % in 2019). Schließlich hat sich das Finanzergebnis (- 0,01 Mio. EUR nach - 0,05 Mio. EUR in 2019) ebenfalls verbessert. Die ArtXX AG hat liquide Mittel von bis zu 3,5 Mio. EUR zu Zinsen zwischen 2,0 % und 4,5 % herausreichen können, während die Refinanzierungszinsen unter 1,5 % lagen, wodurch der Zinsaufwand für die gesamten in Anspruch genommenen Mittel annähernd kompensiert werden konnte.    

Die selten anzutreffende Konstellation höherer Umsatz und höhere Margen bei gleichzeitig unterproportional steigenden Aufwendungen hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 zu einer sehr deutlichen Steigerung beim Ergebnis geführt: Zum 30. September 2020 kann ein ausschließlich operativer Gewinn (nach Steuern) von 1,13 Mio. EUR nach 0,47 Mio. EUR im Vorjahr (+ 141 %) ausgewiesen werden.      

Die sehr starke Performance der ArtXX AG ist unter anderem auf die vom Management schon vor Jahren antizipierten deutlichen Veränderungen im Kunstmarkt zurückzuführen. Zum einen hat sich das Interesse im internationalen Kunstmarkt weiter von dem zuvor dominierenden „High End“ in den breiteren sogenannten „Mittelmarkt“ verschoben. Derzeit sind die limitierten Editionen sogar das einzige Segment im Kunstmarkt, das Wachstum aufweist. Zum anderen hat sich der Anteil der Online-Geschäfte im Kunstmarkt enorm erhöht. Diese Trends haben inzwischen auch zu Preissteigerungen bei den in der Bilanz der Gesellschaft sehr günstig bewerteten klassischen Editionen geführt, was der wesentliche Grund für die nochmals gestiegene Ertragsmarge ist.    

Giorgia Zardetto, Geschäftsführerin der ArtXX AG: „Wir rechnen mit einer weiteren Verstärkung des positiven Trends im Bereich des Kunst-E-Commerce mit limitierten Kunsteditionen. Die weiterhin grassierende COVID-19-Pandemie erschwert der Gesellschaft zwar die Umsetzung neuer Projekte, doch sind wir zuversichtlich, demnächst die erste große Neuedition des Jahres 2020 vorstellen zu können. Als Konsequenz der generell sehr positiven Einschätzung der zukünftigen Entwicklung unseres Geschäftsbereiches planen wir, unsere Struktur zu vergrößern und uns dabei auch personell weiter zu verstärken.“  

Die avisierte außerordentliche Hauptversammlung, in der die Ausschüttung der restlichen Erträge des Geschäftsjahres 2019 beschlossen werden soll, ist für Anfang Dezember geplant.  

Zusätzliche Erläuterungen zum Geschäftsverlauf sowie zur Zukunftsplanung wird der Vorstand in der Hauptversammlung der Konzernmutter Weng Fine Art AG geben, die ebenfalls im Dezember 2020 stattfinden soll.


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